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Es war einmal …

By 1. November 2018 Januar 20th, 2019 No Comments

Es war einmal …

Da ich sehr oft gefragt werde, wie das eigentlich alles abgelaufen ist, habe ich die Ereignisse rund um Ophelia und mich einmal chronologisch zusammengefasst.

März 2014: Ich stehe mit meinem Auto an einem Kreisverkehr auf dem Weg zum Einkaufen. Irgendwie ploppt plötzlich „Ich will eine Attentäterin als Hauptfigur“ in meinen Kopf. Das ist der erste Gedanke zu „Ophelia Scale“. Es gibt noch keine Story, keine Welt, keinen Rahmen, nichts.

Oktober 2014: Die Welt von 2134 steht und ich fange nach vielen, vielen Planungssessions mit dem Schreiben an. Ophelia und ich werden nicht auf Anhieb warm miteinander, aber bald raufen wir uns zusammen. Lucien liebe ich allerdings von der ersten Minute an.

Oktober 2015: Ich bin fertig. 500 Seiten Story sind zu Papier (oder eher Word-Dokument) gebracht. Zu dem Zeitpunkt heißt es noch „Die Abkehr“. Ich bin happy. Aber jetzt fängt die Arbeit erst an.

November 2016: Nachdem ich meinen Abschluss machen musste, habe ich Band 1 überarbeitet, das Exposé geschrieben (die persönliche Hölle der meisten Autoren) und schicke die Unterlagen nun an verschiedene Agenturen. Eine davon prüft blitzschnell, nur eine Woche später bin ich unter Vertrag.

April 2017: Auf der Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna wird das Buch verschiedenen Verlagen vorgestellt. Viele bekunden Interesse und bekommen das Manuskript zugeschickt. Danach beginnt das, was man in dieser Branche schnell lernen muss: warten. Ich schreibe derweil Band 2 und fange ein neues Projekt an, diesmal im YA/Fantasy-Bereich.

September 2017: Nach einigen Absagen und viel Hin und Her in meinem Kopf steht fest, dass mein Buch im Frühjahr 2019 bei cbj von Random House erscheinen wird. Ich freue mich wie irre – und brauche dringend Urlaub.

Mai 2018: Aus „Die Abkehr“ wird „Ophelia Scale“ und ich stelle fest, dass ich froh bin, eine Lektorin zu haben, die ein Gespür für gute Titel hat. Sie kann aber noch viel mehr – zum Beispiel Infolücken aufdecken, die wir den Sommer über feinsäuberlich schließen.

Dezember 2018: Mitten im Schreiben von Band 3 bekomme ich einen Umschlag – mit dem Hardcover von „Ophelia Scale“ darin! Auch wenn ich voreingenommen bin, halte ich es für das schönste Buch der Welt.

Und nun, im kommenden März wird Band 1 endlich erscheinen, im August folgt bereits Band 2. Zu sagen, dass ich mich darauf freue, ist vermutlich die Untertreibung dieses und aller anderer Zeitalter. Es ist das, wovon ich träume, seit ich schreibe.

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